Datenschutz & DSGVO

Was wir speichern, was wir nie speichern, Aufbewahrung und Löschung - und wie anonyme Abuse-Benachrichtigungen funktionieren.

Was wir speichern

Was wir speichern

  • Die gemeldete IP-Adresse, deren Score, Kategorie, Konfidenz und Listing-Zustand (für die Blacklist-Funktion nötig).
  • Aggregierte Metadaten: Dienst-Typ, Stunde des Signals, Quell-Typ (anonym / Token / Honeypot).
  • Optional: die selbst erstellte Token-ID des Melders (für persönliche Statistiken).

Was wir NICHT speichern

  • Reporter-IP-Adressen oder -Hostnamen (anonyme Meldungen enthalten keine Reporter-Identität).
  • Log-Zeilen, Benutzernamen, Passwörter oder sonstige Evidenz-Inhalte.
  • Exakte Zeitstempel (Signale werden auf die Stunde gerundet angezeigt).

Aufbewahrung & Löschung

Scores fallen exponentiell (Halbwertszeit 3-30 Tage je Signal-Typ). Einträge ohne neue Aktivität werden automatisch ausgetragen und inaktiv. Die zuständige Abuse-Abteilung erhält höchstens eine anonymisierte Benachrichtigung pro IP und 7 Tage.

Abuse-Benachrichtigungen

Wenn eine IP gelistet wird, ermitteln wir den zuständigen Provider per RDAP/whois und senden eine anonymisierte Benachrichtigung im X-ARF-Format (max. einmal pro IP und 7 Tage). Benachrichtigungen enthalten niemals Reporter-Identitäten.

  • Tor-Exit-Nodes werden markiert, aber nie an Abuse-Abteilungen gemeldet (geteilte Infrastruktur).
  • Mailserver auf der dnswl.org-Whitelist erhalten reduziertes Gewicht für Mail-Dienste - ein gewhitelisteter Server kann trotzdem kompromittiert sein, daher dämpfen wir, statt zu schweigen.